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29.03.2022

Klassen 10 besuchen die Gedenkstätte in Hadamar

Im Rahmen des Demokratie-Tages haben sich die Schülerinnen und Schüler aller Abschlussklassen mit der T-Aktion (Euthanasie-Programm) der Nationalsozialisten im Fach Gesellschaftslehre und im Religionsunterricht befasst und zum Abschluss die Gedenkstätte in Hadamar besucht. Von diesem Besuch berichten die Schülerinnen Tabea Penner und Stella Ritacco:

„Am 18. März 2022 besuchten wir als 10 Klässler der Westerwaldschule in Gebhardshain die Gedenkstädte in Hadamar. Wir wollten uns eine Psychiatrie anschauen, die in der Zeit des Holocausts in eine Tötungsanstalt umgebaut wurde. Nach einer knappen Stunde Busfahrt wurden wir vor dem Gebäude begrüßt. Die Gedenkstädte sieht von außen ganz unschuldig aus und man würde so von draußen nicht erkennen, was dort drinnen im Keller vorgegangen ist. Wir gingen auf derselben Straße, wo früher die grauen Busse mit den Menschen hergefahren sind. Nach einer kurzen Einleitung gingen wir in die Busgarage. Es waren immer noch die gleichen Bretter wie damals, nur die Bretter an der Wetterseite wurden ausgetauscht. Auch stand die Busgarage nicht mehr an ihrem ursprünglichen Platz, da sie teilweise auf einem Gutshof für andere Zwecke gebraucht worden war. Die Busgarage kam erst im Jahre 2006 wieder zurück nach Hadamar, doch wegen des Brandschutzes musste die Garage ein paar Meter weiter weg vom Haus gebaut werden. Der ursprüngliche Platz ist durch eine andere Pflasterfarbe deutlich zu sehen. In der Busgarage sahen wir an der Wand ein großes Plakat, wo so ein grauer Bus aus Beton nachgebaut wurde. Dort wurde uns auch erzählt, wie angefangen wurde den Kindern aus Hadamar die richtige „Lehre" beizubringen. Selbst die kleinen Buben, die in Hadamar auf der Straße Fußball gespielt haben, sagten, wenn sie die grauen Busse sahen: „Da kommen wieder die Mordbusse". Viele der Insassen ahnten, dass sie mit ihrem Einsteigen ihre letzten Atemzüge an der frischen Luft hatten. Denn von dort führte eine Einbahnstraße, wo es keine Abzweigungen mehr gab, um die Menschen vor dem qualvollen Tod zu retten. Nach der Busgarage gingen wir in den Krankensaal. Dort ist heute ein Ausstellungsraum eingerichtet worden, und es wurden noch 2-3 Wände neu eingebaut. In der Ausstellung hängt ein Mordkalender. Dort konnten wir ablesen, dass in dem Zeitraum vom 13. Januar bis zum 24. August 1941 über elfeinhalb Tausend Menschen in Hadamar ums Leben kamen. Dieses Mordverfahren wurde im Dritten Reich „Euthanasie" genannt. Man erkennt den Krankensaal aber immer noch an seinen hohen Fenstern, damit genug Licht hinein kommt. Im Krankensaal hielten wir uns nur kurz auf, denn vieles aus dem Raum wurde uns schon in der Busgarage erzählt. Der Krankensaal war die erste Station für die Ankommenden, die nach Hadamar kamen. In dem Raum wurden die Menschen begrüßt und es wurde ihnen deutlich gemacht, dass Hygiene besonders wichtig ist. Deshalb müssten sie sich nun einer gründlichen „Reinigung" unterziehen. Sie mussten sich oben im Krankensaal komplett entkleiden und ihre Sachen ordentlich beieinander legen, damit sie nachher schnell wieder zu finden sind. Ein Arzt untersuchte die Ankommenden. Dann wurden die Menschen nach unten in den Keller geführt. Dort standen sie dann erst vor einer Holztür, damit die Opfer nicht die nackte Wahrheit sehen. Dann wurden sie in den „Duschraum" geführt. Oben an der Decke führte eine Wasserleitung lang. Circa einen knappen Meter über dem Boden führte aber noch ein zweites Rohr entlang, welches leicht zu übersehen war. In diesem Rohr kam nachher das Gas Kohlenstoffmonoxid durch, und stieg langsam nach oben, sodass die Kleinen zuerst starben. Spätestens nach einer halben Stunde rührte sich niemand mehr. Nachdem das Gas mit Hilfe einer Abzugsanlage aus dem Raum entwichen war, kamen die Brenner, die oben im Dachgeschoss lebten. Als nächstes wurden die Leichen aus der Kammer hinaus getragen und man sortierte sie nach brauchbar und unbrauchbar. [...] Die Angehörigen der Ermordeten bekamen falsche Urnen und falsche Todesursachen mit falschen Daten des Todestages. In der ersten Tötungsphase wurden die Menschen mit Gas getötet, in der zweiten mit verschiedenen Methoden: falsche Medikamente Überdosierung, Verhungern etc.

Nachdem wir Besucher den Keller wieder verlassen hatten, gingen wir die Stufen zum Friedhof hinauf. Auf dem Weg zum Gedenkstein kamen wir an mehreren Grabsteinen vorbei. Es gab vier verschiedene Arten. Ein normales Kreuz für die Christen, ein doppeltes Kreuz für die orthodoxen, einen Davidsstern für die Juden und einen Halbmond mit einem Stern für den Islam. Beim Denkmal angekommen wurden uns die vier Personengruppen vorgestellt, die dort in Hadamar umgebracht wurden. Dies waren Menschen mit jüdischen Wurzeln, Menschen mit Gendefekten, Menschen mit psychischen Problemen und Menschen mit körperlichen Behinderungen. Diese vier Gruppen wurden uns durch echte Beispiele verdeutlicht.

Wir fanden es alle emotional sehr bewegend, an so einem historischen Ort gewesen zu sein. Obwohl uns im Unterricht schon sehr viel von dieser Zeit und diesen Orten berichtet wurde, ist es ein ganz anderes Gefühl, wenn man selbst an genau der Stelle, wo so viel Grausames geschah, steht. Dennoch fehlt bei solche grausamen Verbrechen jede Vorstellung. Es ist unfassbar Wir sind uns einig, dass der Besuch einer solchen Gedenkstädte wichtig ist, damit dieses schreckliche Geschehen nicht in Vergessenheit gerät."

Foto: Westerwalschule, März 2022.

 

 


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